- 6 von 10 Befragten denken in Wien bei Vorsorge an Gesundheit
- Mehr als 5 von 10 wünschen sich Privatarzt – UNIQA begegnet mit neuem Produkt dem Wunsch nach Leistbarkeit
- 40 Prozent machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation – Wissen über Vorsorgemöglichkeiten weiter ausbaufähig
Wenn die Österreicher:innen an ihre Vorsorge denken, dann stehen Gesundheit und Finanzen annähernd gleichauf an erster Stelle: Das Thema „Vorsorge“ wird von den Österreicher:innen am stärksten mit den Bereichen Gesundheit (63 %) und Finanzen (62 %) verbunden – in Wien liegen diese beiden Themen ebenfalls vorne und werden am stärksten mit Vorsorge verbunden (Gesundheit 59 %, Finanzen 58 %). Knapp drei Viertel der Befragten (73 %) erachten gesundheitliche Vorsorge als sehr oder eher wichtig – ein Wert, der österreichweit auf dem Niveau der finanziellen Vorsorge liegt (74 %). In Wien liegt die wahrgenommene Wichtigkeit der beiden Themenbereiche tendenziell leicht unter dem Österreich-Schnitt, aber dennoch auf hohem Niveau (jeweils 69 %).
Das zeigt die diesjährige Finanzvorsorge-Studie von UNIQA, die bei ihrer fünften Ausgabe einen besonderen Fokus auf das Thema Gesundheit – in Verbindung mit finanzieller Vorsorge – legt. Vom Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics wurden dafür im Juni/Juli dieses Jahres mehr als 3.500 in Österreich lebende Menschen zwischen 16 und 60 Jahren befragt, 756 davon in Wien.
„Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden jedes Jahr noch besser zu verstehen. Heuer richten wir den Fokus auf zwei zentrale Vorsorgebereiche: Gesundheit und Finanzen. Das gehört für viele untrennbar zusammen – denn die Menschen wollen sich sowohl finanziell absichern als auch gesundheitlich gut aufstellen, und das möglichst selbstbestimmt und leistbar“, sagt Alfred Vlcek, UNIQA Landesdirektor Wien, und weist auf eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Vorsorgethemen hin: „Wer früh beginnt, kann mit kleinen Beträgen viel erreichen – sowohl für die finanzielle Sicherheit als auch für die eigene Gesundheit.“
Zwei Drittel wünschen sich Privatarzt
Und auch wenn Vorsorge heute ganzheitlich gedacht wird, das Know-how darüber ist ausbaufähig. Nur knapp die Hälfte (49 %) der Befragten schätzt ihr Wissen über die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge als eher bzw. sehr hoch ein, in Wien sind es mit 47 Prozent tendenziell etwas weniger. Jedoch würden auch die Wiener:innen gerne mehr für ihre Gesundheit tun: 48 Prozent geben an, dass sie sich mehr Gesundheitsvorsorge wünschen – ebenso so viele wie bundesweit (48 %).
Für knapp zwei Drittel (60 %) in Österreich wäre es wichtig, sich einen Privatarzt leisten zu können – in Wien für über die Hälfte (54 %). Nur rund ein Sechstel in Österreich bzw. ein Siebtel in Wien (Ö: 16 %, Wien: 14 %) kann sich uneingeschränkt alle Wünsche in der Angebotspalette der Gesundheitsvorsorge erfüllen. Um hier neue Möglichkeiten zu eröffnen, bietet UNIQA ein sehr günstiges Einstiegsprodukt – der ‚Start‘-Tarif kostet pro Tag weniger als ein Kaffee und ein späteres Upgrade kann ohne Gesundheitsprüfung durchgeführt werden.
Besonders hohes Interesse bei jungen Menschen
Die Zahlungsbereitschaft für eine private Krankenversicherung[1] ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: Im Schnitt wären die Befragten bereit, monatlich ca. 54 Euro zu investieren (2024: ca. 46 Euro). Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Männern (ca. 59 Euro) und in der jungen Zielgruppe (18-29 Jahre: ca. 60 Euro; 2024: ca. 53 Euro). Die Zahlungsbereitschaft der Wiener:innen liegt mit 53,50 Euro nur einen Hauch unter dem bundesweiten Niveau von 54 Euro.
Rund ein Viertel (27 %) der Personen ohne private Krankenversicherung wäre interessiert, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine solche abzuschließen – bei den 18 bis 29-Jährigen ist das Interesse mit 35 Prozent besonders hoch und in Wien (25 %) liegt das Interesse auf ähnlichem Niveau wie in Österreich insgesamt.
„In Wien ist die private Zusatzversicherung in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Rund 202.000 Wienerinnen und Wiener vertrauen UNIQA ihre Gesundheit an. Das ist ein klarer Auftrag – dieser Verantwortung stellen wir uns mit vollem Einsatz“, so Alfred Vlcek und erklärt weiter: „Die Ergebnisse unserer diesjährigen Finanzvorsorge-Studie sind eine Bestätigung für unseren neuen Privatarzt-Tarif, der es den Wienerinnen und Wienern nun deutlich leichter macht, für ihre Gesundheit vorzusorgen. Als marktführende Gesundheitsversicherung antworten wir damit auf die Bedürfnisse speziell der jungen Zielgruppe nach Leistbarkeit, Flexibilität und Online-Abschlüssen.”
Das gelte umso mehr, da sich der Studie zu Folge etwa ein Drittel der Befragten (34 %) häufig Gedanken über ihre gesundheitliche Situation macht und mehr als die Hälfte davon (55 %) diese Gedanken als belastend erlebt. Hier zeigen sich für Wien ähnliche Werte: Ganze 35 Prozent machen sich häufig Gedanken über die eigene gesundheitliche Situation und für 57 Prozent von ihnen ist dies belastend. Ein hoher Wert im Blick auf die mentale Gesundheit, deren Absicherung den Wiener:innen insbesondere aktuell, aber auch für die Zukunft wichtig ist (Österreichweit 50 bzw. 52 %, in Wien sind es 50 % bzw. 51 %).
Finanzwissen steigt auf niedrigem Niveau
Auch die finanzielle Situation verursacht den Österreicher:innen Kopfzerbrechen: 43 Prozent der Befragten machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation, was wiederum für fast die Hälfte davon, 48 Prozent, belastend ist. In Wien machen sich 40 Prozent häufig diese Gedanken, für 53 Prozent davon sind diese belastend.
Das Thema der finanziellen Vorsorge wird im Vorjahresvergleich zwar in Österreich als wichtiger angesehen (Ö: 74 % 2025 vs. 71 % 2024, Wien: 69 % 2025), zunehmend aber auch als zu komplex (Ö: 18 % vs. 13 % im Vorjahr, Wien: 18 % 2025) und zu zeitaufwändig (Ö: 20 % vs. 14 % im Vorjahr, Wien: 22 % 2025), um sich damit zu beschäftigen, besonders von den Jungen (27 % der Jungen erachten das Thema als zu komplex, um mit finanzieller Vorsorge zu beginnen und 31 % der 18 bis 29-Jährigen geben an, keine Zeit zu haben, sich mit dem Thema zu beschäftigen). Das erklärt auch die Tatsache, dass der Anteil der Personen, die bereits konkrete Maßnahmen für ihre finanzielle Vorsorge getroffen haben, im Vergleich zum Vorjahr in ganz Österreich leicht gesunken ist (Ö: 37 % vs. 40 % 2024) – in Wien sind es mit 36 Prozent in etwa gleich viele wie im österreichweiten Durchschnitt. „Wir sehen, dass Orientierung und Wissensvermittlung weiterhin dringend geboten sind, um Handlungsmöglichkeiten gut verstehen und bewusste Entscheidungen treffen zu können“, betont Bettina Fuhrmann, Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien: „Das gefühlte Finanzwissen steigt. 31 Prozent der Befragten – hier liegen die Wienerinnen und Wiener defacto gleichauf – schätzen es eher bzw. sehr hoch ein, gegenüber 24 im Vorjahr. Das ist aber immer noch ein geringer Wert. Und nicht jeder, der sein Wissen hoch einschätzt, kennt sich wirklich gut aus. Nicht nur bei finanziellen Entscheidungen, sondern auch beim Finanzwissen selbst gibt es Overconfidence, umso wichtiger ist sachorientierte Information und Aufklärung.“
Motivation und Wissen: Unabhängigkeit und Sicherheit im Fokus
Gefragt nach der Motivation für (finanzielle) Vorsorge nennen die Österreicher:innen vorrangig die finanzielle Unabhängigkeit im Alter und das Bilden von Rücklagen für unvorhergesehene finanzielle Überraschungen (Ö: 71 bzw. 70 %, Wien: 68 bzw. 66 %). Aber auch die Gesundheitsvorsorge ist für ca. 50 Prozent der Österreicher:innen und auch Wiener:innen ein gewichtiger Grund finanziell fürs Alter vorzusorgen und zugleich ein Motivator, das eigene Finanzwissen zu erweitern. „Die Vorsorgethemen Gesundheit und Finanzen sind demnach nicht nur von zentraler Bedeutung, sie sind auch eng verschränkt“, weiß Martina Zöchner, Senior Research Consultant beim Marktforscher Reppublika: „56 Prozent (Wien: 51 %) wollen später einmal Rücklagen haben, um sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung leisten zu können, 53 Prozent ihr Wissen rund um Finanzvorsorge der Gesundheit wegen erweitern (Wien: 50 %).“
Fakten zur Studie
- Titel: UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025
- Institut: Reppublika Research & Analytics
- Methode: Online-Befragung (CAWI)
- Zeitraum: Juni-Anfang Juli 2025
Stichprobe: 3.262 Personen (16-60 Jahre), repräsentativ für Männer, Frauen und die österreichische Bevölkerung insgesamt nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildungsniveau. Zudem stand die junge Zielgruppe der 18-29-Jährigen im Fokus und es wurden in der Gesamtstichprobe der 18-29-Jährigen 1.089 Personen befragt (inklusive 254 Personen Boost). Die Gesamtstichprobe der jungen Zielgruppe der 18-29-Jährigen ist somit zusätzlich repräsentativ nach Geschlecht, Bundesland und Bildungsniveau.
[1] Näherungsweise Mittelwerte gruppierter Daten mittels Klassenmittelpunkten, da die Abfrage in folgenden Kategorien erfolgte: 0€, 1-24€, 25-50€, 51-100€, 101-150€, 151-200€, Über 200€; berechnete Mittelwerte inkl. der Kategorie „0€“.