02.01.2026 | 2 Bilder

UNIQA Studie: In Salzburg möchte jede:r Zweite mehr für die eigene Gesundheit vorsorgen

Gesundheit und Finanzen haben bei Vorsorge Top-Priorität

Josef Pöchtrager, Landesdirektor Salzburg, UNIQA Österreich © UNIQA/Neumayr

Josef Pöchtrager, Landesdirektor Salzburg, UNIQA Österreich

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  • 7 von 10 Befragten denken in Salzburg bei Vorsorge an Gesundheit
  • Zwei Drittel wünschen sich Privatarzt – UNIQA begegnet mit neuem Produkt dem Wunsch nach Leistbarkeit
  • 43 Prozent der Österreicher:innen machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation, in Salzburg gar 53 Prozent – Wissen über Vorsorgemöglichkeiten weiter ausbaufähig

Wenn die Österreicher:innen an ihre Vorsorge denken, dann stehen Gesundheit und Finanzen annähernd gleichauf an erster Stelle: Das Thema „Vorsorge“ wird von den Österreicher:innen am stärksten mit den Bereichen Gesundheit (63 %) und Finanzen (62 %) verbunden – in Salzburg führen Gesundheit mit 70 Prozent und finanzielle Vorsorge mit 68 Prozent tendenziell noch deutlicher. Aber auch Platz 3 der genannten Bereiche hebt sich in Salzburg ab: Der familiären Vorsorge (Absicherung der Familie für Ernstfälle, Erbschaftsplanung etc.) kommt in Salzburg mit 62 Prozent signifikant höhere Bedeutung zu als in Gesamtösterreich (50 %).

Knapp drei Viertel der Befragten (73 %) erachten gesundheitliche Vorsorge als sehr oder eher wichtig – ein Wert, der österreichweit auf dem Niveau der finanziellen Vorsorge liegt (74 %). In Salzburg sind hinsichtlich der Gesundheitsvorsorge sogar knapp vier von fünf Personen dieser Meinung (78 %) und auch bei der finanziellen Vorsorge ist der Salzburger Wert mit 80 Prozent tendenziell höher als in ganz Österreich.

Das zeigt die diesjährige Finanzvorsorge-Studie von UNIQA, die bei ihrer fünften Ausgabe einen besonderen Fokus auf das Thema Gesundheit – in Verbindung mit finanzieller Vorsorge – legt. Vom Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics wurden dafür im Juni/Juli dieses Jahres mehr als 3.500 in Österreich lebende Menschen zwischen 16 und 60 Jahren befragt, 198 davon in Salzburg. 

Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden jedes Jahr noch besser zu verstehen. Heuer richten wir den Fokus auf zwei zentrale Vorsorgebereiche: Gesundheit und Finanzen. Das gehört für viele untrennbar zusammen – denn die Menschen wollen sich sowohl finanziell absichern als auch gesundheitlich gut aufstellen, und das möglichst selbstbestimmt und leistbar“, sagt Josef Pöchtrager, UNIQA Landesdirektor in Salzburg, und weist auf eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Vorsorgethemen hin: „Wer früh beginnt, kann mit kleinen Beträgen viel erreichen – sowohl für die finanzielle Sicherheit als auch für die eigene Gesundheit.

Zwei Drittel wünschen sich Privatarzt

Und auch wenn Vorsorge heute ganzheitlich gedacht wird, das Know-how darüber ist ausbaufähig. Nur knapp die Hälfte (49 %) der Befragten schätzt ihr Wissen über die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge als eher bzw. sehr hoch ein, in Salzburg geben dies mit 61 Prozent signifikant mehr Personen an. Jedoch würden auch die Salzburger:innen gerne mehr für ihre Gesundheit tun: 51 Prozent geben an, dass sie sich mehr Gesundheitsvorsorge wünschen – etwas mehr als bundesweit (48 %). 

Den Salzburger:innen ist es mit 58 Prozent ähnlich wichtig, sich einen Privatarzt leisten zu können wie durchschnittlich in Österreich (60 %). Nur rund ein Sechstel (16 %) in Österreich kann sich uneingeschränkt alle Wünsche in der Angebotspalette der Gesundheitsvorsorge erfüllen, in Salzburg gibt dies allerdings jede:r vierte Befragte an (25 %). Um hier neue Möglichkeiten zu eröffnen, bietet UNIQA ein sehr günstiges Einstiegsprodukt – der ‚Start‘-Tarif kostet pro Tag weniger als ein Kaffee und ein späteres Upgrade kann ohne Gesundheitsprüfung durchgeführt werden.

Besonders hohes Interesse bei jungen Menschen

Die Zahlungsbereitschaft für eine private Krankenversicherung[1] ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: Im Schnitt wären die Befragten bereit, monatlich ca. 54 Euro zu investieren (2024: ca. 46 Euro). Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Männern (ca. 59 Euro) und in der jungen Zielgruppe (18-29 Jahre: ca. 60 Euro; 2024: ca. 53 Euro). Die Zahlungsbereitschaft der Salzburger:innen liegt auf höherem Niveau (ca. 66 Euro), als in Österreich insgesamt.

Rund ein Viertel (27 %) der Personen ohne private Krankenversicherung wäre interessiert, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine solche abzuschließen – bei den 18 bis 29-Jährigen ist das Interesse mit 35 Prozent besonders hoch und in Salzburg geben dies mit 30 Prozent tendenziell mehr Befragte an, als in Österreich insgesamt.

„In Salzburg ist die private Zusatzversicherung in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Fast jede zweite Salzburgerin, jeder zweite Salzburger sorgt privat vor. Knapp die Hälfte dieser fast 280.000 Menschen vertrauen UNIQA ihre Gesundheit an. Das ist ein klarer Auftrag – dieser Verantwortung stellen wir uns mit vollem Einsatz“, so Josef Pöchtrager und erklärt weiter: „Die Ergebnisse unserer diesjährigen Finanzvorsorge-Studie sind eine Bestätigung für unseren neuen Privatarzt-Tarif, der es den Salzburgerinnen und Salzburgern nun deutlich leichter macht, für ihre Gesundheit vorzusorgen. Als marktführende Gesundheitsversicherung antworten wir damit auf die Bedürfnisse speziell der jungen Zielgruppe nach Leistbarkeit, Flexibilität und Online-Abschlüssen.” 

Das gelte umso mehr, da sich der Studie zu Folge etwa ein Drittel der Befragten (34 %) häufig Gedanken über ihre gesundheitliche Situation macht und mehr als die Hälfte davon (55 %) diese Gedanken als belastend erlebt. Und auch hier zeigt sich in Salzburg ein tendenziell höherer Wert: Ganze 40 Prozent machen sich häufig Gedanken über die eigene gesundheitliche Situation und für 61 Prozent von ihnen ist dies belastend. Ein hoher Wert im Blick auf die mentale Gesundheit, deren Absicherung den Salzburger:innen aktuell, aber insbesondere auch in Zukunft wichtig ist (Österreichweit 50 bzw. 52 %, in Salzburg 53 bzw. 56 %).

Finanzwissen steigt auf niedrigem Niveau

Auch die finanzielle Situation verursacht den Österreicher:innen Kopfzerbrechen: 43 Prozent der Befragten machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation, was wiederum für fast die Hälfte davon, 48 Prozent, belastend ist. In Salzburg machen sich sogar 53 Prozent häufig Gedanken zur finanziellen Situation, die Belastung ist unter diesen Personen mit 48 Prozent allerdings auf gleichem Niveau. Das Thema der finanziellen Vorsorge wird im Vorjahresvergleich zwar in Österreich als wichtiger angesehen (Ö: 74 % 2025 vs. 71 % 2024, Salzburg: 80 % 2025), zunehmend aber auch als zu komplex (Ö: 18 % vs. 13 % im Vorjahr, Salzburg: 24 % 2025) und zu zeitaufwändig (Ö: 20 % vs. 14 % im Vorjahr), in Salzburg wird der Faktor Zeit mit 28 % besonders häufig als Hürde genannt, um sich damit zu beschäftigen. Insbesondere in der jungen Altersgruppe sind diese Themen überdurchschnittlich relevant und stark vertreten: 27 Prozent der Jungen in Österreich erachten das Thema als zu komplex, um mit finanzieller Vorsorge zu beginnen und 31 Prozent der 18 bis 29-Jährigen geben an, keine Zeit zu haben, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das erklärt auch die Tatsache, dass der Anteil der Personen, die bereits konkrete Maßnahmen für ihre finanzielle Vorsorge getroffen haben, im Vergleich zum Vorjahr in Österreich leicht gesunken ist (Ö: 37 % vs. 40 % 2024) – in Salzburg sind es mit 46 Prozent erkennbar mehr als im österreichweiten Durchschnitt, die bereits konkrete Maßnahmen für die eigene finanzielle Vorsorge getroffen haben. Wir sehen, dass Orientierung und Wissensvermittlung weiterhin dringend geboten sind, um Handlungsmöglichkeiten gut verstehen und bewusste Entscheidungen treffen zu können“, betont Bettina Fuhrmann, Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien: „Das gefühlte Finanzwissen steigt. 31 Prozent der Befragten schätzen es eher bzw. sehr hoch ein, gegenüber 24 im Vorjahr. Sieht man sich die Bundesländer an, haben die Salzburgerinnen und Salzburger mit 40 Prozent aktuell die beste subjektive Einschätzung. Das ist aber immer noch ein geringer Wert. Und nicht jeder, der sein Wissen hoch einschätzt, kennt sich wirklich gut aus. Nicht nur bei finanziellen Entscheidungen, sondern auch beim Finanzwissen selbst gibt es Overconfidence, umso wichtiger ist sachorientierte Information und Aufklärung.

Motivation und Wissen: Unabhängigkeit und Sicherheit im Fokus

Gefragt nach der Motivation für (finanzielle) Vorsorge nennen die Österreicher:innen vorrangig die finanzielle Unabhängigkeit im Alter und das Bilden von Rücklagen für unvorhergesehene finanzielle Überraschungen (Ö: 71 bzw. 70 %, Salzburg: 74 % bzw. 78 %). Aber auch die Gesundheitsvorsorge ist für über 50 Prozent der Österreicher:innen und auch Salzburger:innen ein gewichtiger Grund finanziell fürs Alter vorzusorgen und zugleich ein Motivator, das eigene Finanzwissen zu erweitern. „Die Vorsorgethemen Gesundheit und Finanzen sind demnach nicht nur von zentraler Bedeutung, sie sind auch eng verschränkt“, weiß Martina Zöchner, Senior Research Consultant beim Marktforscher Reppublika: „56 Prozent (Salzburg: 64 %) wollen später einmal Rücklagen haben, um sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung leisten zu können, 53 Prozent ihr Wissen rund um Finanzvorsorge der Gesundheit wegen erweitern – in Salzburg geben dies sogar 61 Prozent der Befragten an.“

 

Fakten zur Studie

  • Titel: UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025 
  • Institut: Reppublika Research & Analytics 
  • Methode: Online-Befragung (CAWI) 
  • Zeitraum: Juni-Anfang Juli 2025 
  • Stichprobe: 3.262 Personen (16-60 Jahre), repräsentativ für Männer, Frauen und die österreichische Bevölkerung insgesamt nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildungsniveau. Zudem stand die junge Zielgruppe der 18-29-Jährigen im Fokus und es wurden in der Gesamtstichprobe der 18-29-Jährigen 1.089 Personen befragt (inklusive 254 Personen Boost). Die Gesamtstichprobe der jungen Zielgruppe der 18-29-Jährigen ist somit zusätzlich repräsentativ nach Geschlecht, Bundesland und Bildungsniveau.

 

[1] Näherungsweise Mittelwerte gruppierter Daten mittels Klassenmittelpunkten, da die Abfrage in folgenden Kategorien erfolgte: 0€, 1-24€, 25-50€, 51-100€, 101-150€, 151-200€, Über 200€; berechnete Mittelwerte inkl. der Kategorie „0€“.

UNIQA Group
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgesellschaften in ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 20.000 Mitarbeiter:innen und exklusive Vertriebspartner:innen betreuen in 14 Ländern mehr als 17 Millionen Kund:innen. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent die zweitgrößte Versicherungsgruppe. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 11 Märkten vertreten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

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02Natascha Smole, Pressesprecherin
Natascha A. Smole
Pressesprecherin

UNIQA Insurance Group AG
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Mobil: +43 664 88827382