- Fast 7 von 10 Befragten denken in der Steiermark bei Vorsorge an Gesundheit
- 6 von 10 wünschen sich Privatarzt – UNIQA begegnet mit neuem Produkt dem Wunsch nach Leistbarkeit
- 44 Prozent machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation – Wissen über Vorsorgemöglichkeiten weiter ausbaufähig
Wenn die Österreicher:innen an ihre Vorsorge denken, dann stehen Gesundheit und Finanzen annähernd gleichauf an erster Stelle: Das Thema „Vorsorge“ wird von den Österreicher:innen am stärksten mit den Bereichen Gesundheit (63 %) und Finanzen (62 %) verbunden – in der Steiermark haben Gesundheit mit 65 Prozent und Finanzen mit 67 Prozent einen noch etwas höheren Stellenwert. Knapp drei Viertel der Befragten (73 %) erachten gesundheitliche Vorsorge als sehr oder eher wichtig – ein Wert, der österreichweit auf dem Niveau der finanziellen Vorsorge liegt (74 %). In der Steiermark liegt die wahrgenommene Wichtigkeit der Gesundheitsvorsorge im Österreich-Durchschnitt von 73 Prozent, bei der finanziellen Vorsorge liegt der Wert mit 77 Prozent tendenziell darüber.
Das zeigt die diesjährige Finanzvorsorge-Studie von UNIQA, die bei ihrer fünften Ausgabe einen besonderen Fokus auf das Thema Gesundheit – in Verbindung mit finanzieller Vorsorge – legt. Vom Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics wurden dafür im Juni/Juli dieses Jahres mehr als 3.500 in Österreich lebende Menschen zwischen 16 und 60 Jahren befragt, 450 davon in der Steiermark.
„Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden jedes Jahr noch besser zu verstehen. Heuer richten wir den Fokus auf zwei zentrale Vorsorgebereiche: Gesundheit und Finanzen. Das gehört für viele untrennbar zusammen – denn die Menschen wollen sich sowohl finanziell absichern als auch gesundheitlich gut aufstellen, und das möglichst selbstbestimmt und leistbar“, sagt Johannes Rumpl, UNIQA Landesdirektor Steiermark, und weist auf eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Vorsorgethemen hin: „Wer früh beginnt, kann mit kleinen Beträgen viel erreichen – sowohl für die finanzielle Sicherheit als auch für die eigene Gesundheit.“
Zwei Drittel wünschen sich Privatarzt
Und auch wenn Vorsorge heute ganzheitlich gedacht wird, das Know-how darüber ist ausbaufähig. Nur knapp die Hälfte (49 %) der Befragten in Österreich schätzt ihr Wissen über die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge als eher bzw. sehr hoch ein, die Steiermark liegt mit 50 Prozent im Schnitt. Zusätzlich würden auch die Steirer:innen gerne mehr für ihre Gesundheit tun: 46 Prozent geben an, dass sie sich mehr Gesundheitsvorsorge wünschen – fast ebenso viele wie bundesweit (48 %).
Sich einen Privatarzt leisten zu können, ist für die Steirer:innen mit 64 Prozent tendenziell noch wichtiger als durchschnittlich in Österreich (60 %). Nur rund ein Sechstel in Österreich und ca. ein Achtel in der Steiermark (Ö: 16 %, Steiermark: 13%) kann sich uneingeschränkt alle Wünsche in der Angebotspalette der Gesundheitsvorsorge erfüllen. Um hier neue Möglichkeiten zu eröffnen, bietet UNIQA ein sehr günstiges Einstiegsprodukt – der ‚Start‘-Tarif kostet pro Tag weniger als ein Kaffee und ein späteres Upgrade kann ohne Gesundheitsprüfung durchgeführt werden.
Besonders hohes Interesse bei jungen Menschen
Die Zahlungsbereitschaft für eine private Krankenversicherung[1] ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: Im Schnitt wären die Befragten bereit, monatlich ca. 54 Euro zu investieren (2024: ca. 46 Euro). Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Männern (ca. 59 Euro) und in der jungen Zielgruppe (18-29 Jahre: ca. 60 Euro; 2024: ca. 53 Euro). Die Zahlungsbereitschaft der Steirer:innen liegt auf vergleichbarem Niveau (ca. 55 Euro) wie in Österreich insgesamt.
Rund ein Viertel (27 %) der Personen ohne private Krankenversicherung wäre interessiert, in den nächsten ein bis zwei Jahren eine solche abzuschließen – bei den 18 bis 29-Jährigen ist das Interesse mit 35 Prozent besonders hoch. In der Steiermark liegt das Interesse unter den Personen ohne private Krankenversicherung auf demselben Niveau, wie in Österreich insgesamt (27 %).
„In der Steiermark ist die private Zusatzversicherung in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Mehr als 120.000 Steirerinnen und Steirer vertrauen UNIQA ihre Gesundheit an. Das ist ein klarer Auftrag – dieser Verantwortung stellen wir uns mit vollem Einsatz“, so Johannes Rumpl und erklärt weiter: „Die Ergebnisse unserer diesjährigen Finanzvorsorge-Studie sind eine Bestätigung für unseren neuen Privatarzt-Tarif, der es den Steirerinnen und Steirern nun deutlich leichter macht, für ihre Gesundheit vorzusorgen. Als marktführende Gesundheitsversicherung antworten wir damit auf die Bedürfnisse speziell der jungen Zielgruppe nach Leistbarkeit, Flexibilität und Online-Abschlüssen.”
Das gelte umso mehr, da sich der Studie zu Folge etwa ein Drittel der Befragten (34 %) häufig Gedanken über ihre gesundheitliche Situation macht und mehr als die Hälfte davon (55 %) diese Gedanken als belastend erlebt. Hier zeigt sich in der Steiermark teils ein tendenziell höherer Wert: Ganze 38 Prozent machen sich häufig Gedanken über die eigene gesundheitliche Situation und für 45 Prozent von ihnen ist dies belastend. Ein hoher Wert im Blick auf die mentale Gesundheit, deren Absicherung den Steirer:innen insbesondere aktuell, aber auch für die Zukunft wichtig ist (Österreichweit 50 bzw. 52 %, in der Steiermark 48 bzw. 56 %).
Finanzwissen steigt auf niedrigem Niveau
Auch die finanzielle Situation verursacht den Österreicher:innen Kopfzerbrechen: 43 Prozent der Befragten machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation, was wiederum für fast die Hälfte davon, 48 Prozent, belastend ist. In der Steiermark machen sich 44 Prozent häufig diese Gedanken, für 43 Prozent sind diese belastend.
Das Thema der finanziellen Vorsorge wird im Vorjahresvergleich zwar in Österreich als wichtiger angesehen (Ö: 74 % 2025 vs. 71 % 2024, Steiermark: 77 % 2025), zunehmend aber auch als zu komplex (Ö: 18 % vs. 13 % im Vorjahr, Steiermark: 14 % 2025) und zu zeitaufwändig (Ö: 20 % vs. 14 % im Vorjahr, Steiermark: 16 % 2025), um sich damit zu beschäftigen, besonders von den Jungen (27 % der Jungen erachten das Thema als zu komplex, um mit finanzieller Vorsorge zu beginnen und 31 % der 18 bis 29-Jährigen geben an, keine Zeit zu haben, sich mit dem Thema zu beschäftigen). Das erklärt auch die Tatsache, dass der Anteil der Personen, die bereits konkrete Maßnahmen für ihre finanzielle Vorsorge getroffen haben, im Vergleich zum Vorjahr in Österreich leicht gesunken ist (Ö: 37 % vs. 40 % 2024) – in der Steiermark liegt der Anteil mit 36 Prozent in etwa auf dem Niveau des österreichweiten Durchschnitts. „Wir sehen, dass Orientierung und Wissensvermittlung weiterhin dringend geboten sind, um Handlungsmöglichkeiten gut verstehen und bewusste Entscheidungen treffen zu können“, betont Bettina Fuhrmann, Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien: „Das gefühlte Finanzwissen steigt. 31 Prozent der Befragten – hier liegen die Steirerinnen und Steirer mit 26 Prozent leicht darunter – schätzen es eher bzw. sehr hoch ein, gegenüber 24 im Vorjahr (in Österreich gesamtheitlich). Das ist aber immer noch ein geringer Wert. Und nicht jeder, der sein Wissen hoch einschätzt, kennt sich wirklich gut aus. Nicht nur bei finanziellen Entscheidungen, sondern auch beim Finanzwissen selbst gibt es Overconfidence, umso wichtiger ist sachorientierte Information und Aufklärung.“
Motivation und Wissen: Unabhängigkeit und Sicherheit im Fokus
Gefragt nach der Motivation für (finanzielle) Vorsorge nennen die Österreicher:innen vorrangig die finanzielle Unabhängigkeit im Alter und das Bilden von Rücklagen für unvorhergesehene finanzielle Überraschungen (Ö: 71 bzw. 70 %, Steiermark: 71 bzw. 72 %). Aber auch die Gesundheitsvorsorge ist für über 50 Prozent der Österreicher:innen und auch Steirer:innen ein gewichtiger Grund finanziell fürs Alter vorzusorgen und zugleich ein Motivator, das eigene Finanzwissen zu erweitern. „Die Vorsorgethemen Gesundheit und Finanzen sind demnach nicht nur von zentraler Bedeutung, sie sind auch eng verschränkt“, weiß Martina Zöchner, Senior Research Consultant beim Marktforscher Reppublika: „56 Prozent (Steiermark: ebenfalls 56 %) wollen später einmal Rücklagen haben, um sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung leisten zu können, 53 Prozent ihr Wissen rund um Finanzvorsorge der Gesundheit wegen erweitern (Steiermark: 56 %).“
Fakten zur Studie
- Titel: UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025
- Institut: Reppublika Research & Analytics
- Methode: Online-Befragung (CAWI)
- Zeitraum: Juni-Anfang Juli 2025
- Stichprobe: 3.262 Personen (16-60 Jahre), repräsentativ für Männer, Frauen und die österreichische Bevölkerung insgesamt nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildungsniveau. Zudem stand die junge Zielgruppe der 18-29-Jährigen im Fokus und es wurden in der Gesamtstichprobe der 18-29-Jährigen 1.089 Personen befragt (inklusive 254 Personen Boost). Die Gesamtstichprobe der jungen Zielgruppe der 18-29-Jährigen ist somit zusätzlich repräsentativ nach Geschlecht, Bundesland und Bildungsniveau.
[1] Näherungsweise Mittelwerte gruppierter Daten mittels Klassenmittelpunkten, da die Abfrage in folgenden Kategorien erfolgte: 0€, 1-24€, 25-50€, 51-100€, 101-150€, 151-200€, Über 200€; berechnete Mittelwerte inkl. der Kategorie „0€“.