28.04.2026 | 2 Bilder

UNIQA: Sicherheit beim E‑Scooter‑Fahren braucht mehr als einen Helm

Die Helmpflicht für unter 16‑Jährige ist ein wichtiges Signal. Doch 1.125 Verletzte und über 3.000 Diebstähle zeigen: Erst Versicherungsschutz macht E‑Scooter wirklich sicher.

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Mit dem Start in die neue E‑Scooter‑Saison tritt eine entscheidende Änderung im Straßenverkehr in Kraft: Unter 16‑Jährige müssen ab 1. Mai 2026 beim Fahren verpflichtend einen Helm tragen. Tatsächlich zeigen die Zahlen der vergangenen Monate ein klares und nachdenklich stimmendes Bild: Im ersten Halbjahr 2025 verletzten sich österreichweit 1.125 E‑Scooter‑Fahrer:innen bei Straßenverkehrsunfällen, zwei Menschen kamen ums Leben. Besonders auffällig ist der geringe Anteil an Helmträger:innen – nur 7 % der Verunfallten trugen einen Helm, auch bei Kindern unter 12 Jahren waren es nur 17 %. Bei den gleichaltrigen Radfahrer:innen waren es 66 %. Am stärksten stiegen die Unfallzahlen in der Altersgruppe der 10‑ bis 14‑Jährigen: Ihre Zahl hat sich innerhalb eines einzigen Jahres mehr als verdoppelt (von 123 auf 252). (Quelle: Statistik Austria, pdf)

E‑Scooter ermöglichen schnelle, flexible Mobilität – aber sie bringen auch neue Risiken mit sich. Die Zahlen zeigen sehr deutlich, wie wichtig es ist, diese Risiken ernst zu nehmen und frühzeitig vorzusorgen. Der Helm ist eine wesentliche Schutzmaßnahme, doch er allein reicht nicht aus: Nur ein verlässlicher Versicherungsschutz sorgt dafür, dass gesundheitliche Folgen und finanzielle Risiken nicht zur Belastung werden“, sagt Peter Humer, Vorstand Kunde & Markt Österreich bei der UNIQA Insurance Group AG. 

Ein Helm schützt den Kopf – die Haftpflichtversicherung für E-Scooter schützt die Existenz

Wer einen Unfall verursacht, haftet in Österreich grundsätzlich persönlich – und zwar unbegrenzt. Das bedeutet: Reparaturen, Schmerzengeld oder medizinische Behandlungskosten von Dritten können sich sehr rasch summieren. „Nicht nur E‑Scooter‑Fahrerinnen und -Fahrer unterschätzen oft, wie schnell und wie schwerwiegend ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit sein kann. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist daher ein zentrales Sicherheitsnetz, das vor existenzbedrohenden Forderungen schützt“, betont Humer. Den erforderlichen Schutz bietet die UNIQA E-Scooter Versicherung (für „schwache einspurige E-Fahrzeuge ohne Zulassung“), die ergänzend zur Haftpflichtversicherung für E-Scooter auf Teil- oder Vollkasko erweitert werden kann.

In einem Jahr rund 3.000 E-Scooter gestohlen

Parallel zu den steigenden Unfallzahlen wächst auch das Risiko, dass der eigene E‑Scooter abhandenkommt. Die jüngsten Daten des Bundeskriminalamts zeigen: In einem Jahr wurden österreichweit ganze 3.233 Eigentumsdelikte im Zusammenhang mit E‑Scootern registriert. Mehr als 1.500 davon waren einfache Diebstähle, weitere knapp 1.500 ereigneten sich trotz Sicherung oder in versperrten Räumen. Hinzu kommen fast 100 Fälle von Sachbeschädigung. (Quelle: Bundesministerium für Inneres & KFV, pdf)

Zum Schutz des E-Scooters selbst bietet UNIQA eine Teil- sowie Vollkaskoversicherung an. Beide Kasko-Varianten umfassen Leistungen bei Diebstahl und Raub des versicherten Gefährts. Diese Versicherung für E-Scooter kann bei UNIQA online in wenigen Schritten abgeschlossen werden.

Unfallversicherung schützt dort, wo die gesetzliche Deckung endet

Doch auch der Schutz der eigenen Person ist entscheidend. Viele E‑Scooter‑Unfälle passieren ohne Fremdbeteiligung – Stürze über Bordsteinkanten, rutschige Fahrbahnen oder Fehleinschätzungen von Geschwindigkeit und Bremsweg. Da der E‑Scooter rechtlich als „Trendsportgerät“ eingestuft wird, gelten solche Unfälle – selbst am Arbeitsweg – als Freizeitunfälle. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in solchen Fällen ausschließlich die Erstversorgung: Für Reha, Therapien, oder langfristige gesundheitliche Folgen gibt es keine Leistungen. Eine private Unfallversicherung von UNIQA schließt diese Lücke: Sie unterstützt bei Verletzungen, bietet Einmalzahlungen oder Rentenleistungen bei Dauerschäden und übernimmt Therapie‑ und Rehabilitationskosten.

Übersicht UNIQA Unfallversicherung

Unfallversicherung: einfach online abschließen

 

Q&As

 

Haftpflichtversicherung für E‑Scooter

Bin ich als EScooterFahrer:in in Österreich automatisch versichert?
Nein. Wer mit einem E‑Scooter einen Unfall verursacht, haftet grundsätzlich persönlich und unbegrenzt. Ohne E-Scooter Haftpflichtversicherung müssen Schadenersatz, Reparaturen oder Schmerzengeld aus eigener Tasche bezahlt werden.

Warum ist eine Haftpflichtversicherung für EScooter besonders wichtig?
Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann schwere Personen‑ oder Sachschäden verursachen. Die daraus entstehenden Kosten können schnell existenzbedrohend werden. Die E-Scooter- Haftpflichtversicherung schützt vor diesen finanziellen Risiken.

Welche Schäden deckt die UNIQA EScooter Versicherung ab?

Detaillierte Infos unter: Fahrrad-Ebike-Versicherung


Unfallversicherung & Personenschutz

Warum reicht die gesetzliche Krankenversicherung bei E‑Scooter‑Unfällen oft nicht aus?
E‑Scooter gelten rechtlich als Trendsportgeräte. Unfälle – auch am Arbeitsweg – werden daher als Freizeitunfälle eingestuft. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur die Erstversorgung, nicht aber Reha‑Kosten und Therapien.

Was leistet eine private Unfallversicherung bei E‑Scooter‑Unfällen?
Eine private Unfallversicherung unterstützt je nach gewähltem Versicherungsschutz, bei Verletzungen mit Einmalzahlungen oder Renten bei Dauerschäden und übernimmt Kosten für Therapie und Rehabilitation

Sind auch Unfälle ohne Fremdbeteiligung versichert?
Ja. Gerade Stürze ohne Beteiligung Dritter – etwa durch Bordsteine, rutschige Fahrbahnen oder Bremsfehler – sind ein typisches Risiko beim E‑Scooter‑Fahren und werden von der privaten Unfallversicherung abgedeckt.

Gilt der Versicherungsschutz auch im Ausland?
Ja; 24/7 und weltweit. Dieser Schutz ist vor allem auf Reisen sehr relevant.

Diebstahl & Sachschäden

Wie hoch ist das Diebstahlrisiko bei E‑Scootern in Österreich?
Sehr hoch. Im Jahr 2023 wurden österreichweit 3.233 Eigentumsdelikte im Zusammenhang mit E‑Scootern registriert, darunter mehr als 1.500 einfache Diebstähle sowie zahlreiche Fälle trotz Sicherung oder aus versperrten Räumen.

Wie aufwendig ist der Abschluss einer E‑Scooter‑Versicherung?
Die UNIQA E‑Scooter Versicherung kann online in wenigen Schritten abgeschlossen werden.

 

Quellen Zahlen & Statistiken

Statistik Austria Pressemitteilung "Erneut mehr verunglückte E-Scooter-Fahrer:innen" (pdf)

Bundesministerium für Inneres & KFV Presseinformation "Mehr als 3.000 E-Scooter gestohlen" (pdf)

UNIQA Group

Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgesellschaften in ihren beiden Kernmärkten Österreich sowie Zentral- und Osteuropa (CEE). Rund 21.000 Mitarbeiter:innen und exklusive Vertriebspartner:innen betreuen in 14 Ländern mehr als 18 Millionen Kund:innen.

In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent die zweitgrößte Versicherungsgruppe. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in elf Märkten vertreten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

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Peter Humer, Mitglied des Vorstands, UNIQA Insurance Group AG, UNIQA Österreich
2 400 x 3 600 © UNIQA/Natascha Unkart & Isabelle Köhler
Peter Humer, Mitglied des Vorstands, UNIQA Insurance Group AG, UNIQA Österreich
2 403 x 3 600 © UNIQA/Natascha Unkart & Isabelle Köhler

Kontakt

03  Klaus Kraigher, Pressesprecher
Klaus Kraigher
Pressesprecher

UNIQA Insurance Group AG
Untere Donaustraße 21
A-1029 Wien 
Mobil: +43 664 8231997